6 users online | 6 Guests and 0 Registered

Sportcoach - Förderprogramm Sport und Flüchtlinge


Wir haben im Kreis in mehreren Städten und Gemeinden Sportcoaches

die Sie  an die Hand nehmen und in einen Verein begleiten.

Förderprogramm Sport und Flüchtlinge

Oberzent:

Rene Tunn (Jugendpfleger) 0151 5731 3257 jugendpflege@beerfelden.de

 

Bad König:

Christel Zill   0 60 63 - 57 82 89 oder 43 32 zill-momart@gmx.de

Elke Seipp-Guthier 0171-1721272 alteschule_ober-kinzig@t-online.de 

 

Erbach:

Alexander Carrasco Torres:  0173 673 1040  alcato@gmx.de

 

Michelstadt:

Thomas Scholz  06061 - 74147 scholz@michelstadt.de

mit Klaus-Dieter Neumann 06061 - 3016 klaus-dieter.neumann@t-online.de

als ehemaliger Sportkreisvorsitzender hat er auch gute Kreisweite Kontakte zu Vereinen!

 

Höchst:

Harald Staier

harald-staier@t-online.de

06163/3130

0160/96628688

 

Hier posten wir die aktuellen Aktivitäten: 

 

Bericht aus Bad König:

 

 

Sachstandsbericht 2019

 

>>

 

>> Die Stadt Bad König hat 2019 aus dem Programm " Sport und Flüchtlinge

 

>> " des Hessischen Innenministeriums 6000€ Fördergeld erhalten. Sportcoaches waren wie in den Jahren zuvor Frau Christel Zill und Frau Dr.Elke Seipp-Guthier.

 

>> Beide Sportcoaches haben an der vorgeschriebenen Fortbildung

 

>> teilgenommen, die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf 500€.

 

>> Wir haben im Jahr 2019 verschiedene Sparten der TSG Bad König

 

>> finanziell unterstützt. Die Abteilung Fußball erwarb Fußbälle für

 

>> 250€, die Abteilung Leichtathletik Speere, Kugeln und Discen für

 

>> 985€. Für die Sparte Tischtennis wurden neue Tischtennisplatten für 310€ angeschafft.

 

>> Auch für die Carl-Weyprecht Schule wurden eine neue und eine

 

>> gebrauchte Tischtennisplatte im Gesamtwert von 629€ bezahlt.

 

>>

 

>> Die Übernahme von Kosten für Kinder-Sportkleidung für geflüchtete Familien belief sich auf insgesamt 413 €.

 

>>

 

>> Da bei den Ferienspielen im Sommer 2019 der Stadt Bad König einige

 

>> Kinder aus geflüchteten Familien teilnahmen, wurde für den Ausflug in

 

>> den Kletterwald nach Wald-Michelbach ein Betrag von 474 € aufgewendet.

 

>> Auch den Ausflug des Jugendtreffs in den Kletterwald nach

 

>> Wald-Michelbach konnten wir mit 117 € unterstützen.

 

>>

 

>> Bereits zu Anfang des Jahres konnten wir einen

 

>> Selbstverteidigungskurs für Frauen mit ca. 12 Teilnehmerinnen 

 

>> organisieren, die fachliche Leitung übernahm Frau Oberle vom Judo Club Erbach mit einer Assistentin. Die Kosten betrugen 270€.

 

>>

 

>> Für das Mutter-Kind Turnen in Momart, angeleitet von Frau Zill,

 

>> wurden 500€ aufgewendet.

 

>>

 

>> Zum Kindersachen - Flohmarkt der Spielplatz  Initiative im August

 

>> 2019 konnten wir die Gruppe Art Artistica, einen Mitmachzirkus für

 

>> Kinder , gewinnen. Hierfür wurden aus den Fördermitteln 299€ bezahlt.

 

>> Beim Internationalen Café mit Sport- und Spielangeboten für

 

>> Einheimische und Geflüchtete am 3.11. 2019 war der Boule- und Petanque Club von Bad König vor Ort, das kostenlose Schnupperangebot wurde sehr gerne angenommen.

 

>> Für die jungen Besucher war auch an diesem Nachmittag der

 

>> Mitmachzirkus Art Artistica im Gemeindezentrum, es entstanden Kosten von 214€.

 

>>

 

>> Wie in jedem Jahr hatten wir auch für 2019 eine Abschlußveranstaltung

 

>> geplant. Der vorgesehene Kegelabend musste kurzfristig wegen eines

 

>> Wasserschadens an der Kegelbahn in der Bad Königer Gaststätte

 

>> abgesagt werden, leider konnten wir kurzfristig auch kein anderes

 

>> Gasthaus mit Kegelbahn reservieren. Daher unternahmen wir gemeinsam

 

>> mit Familien  aus Höchst und dem dortigen Sportcoach Harald Staier wie im Vorjahr eine Abschlußfahrt zur Eissporthalle nach Darmstadt.

 

>> Der Kegelabend soll in diesem Jahr nachgeholt werden.

 

>>

 

>> Als Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit als Sportcoach hat Frau

 

>> Dr. Seipp-Guthier 180 € erhalten, der gesamte Betrag wurde

 

>> zweckgebunden an die Abteilung Leichtathletik zum Kauf von

 

>> Mehrweggeschirr der Odenwälder Firma Koziol gespendet. Da bei  Wettkämpfen, Sportfesten und Laufveranstaltungen immer auch eine Bewirtung der Gäste v.a.

 

>> mit Kaffee und Kuchen erfolgt, war bisher durch Einmalgeschirr viel

 

>> Plastikmüll angefallen. Die Leichtathleten haben das Geschirr ( 100

 

>> Teller , 80 Becher) bereits erhalten und möchten mit dieser Aktion

 

>> eine Vorreiterrolle bei den Vereinen zur Müllvermeidung einnehmen.

 

>> Die Firma Koziol hat diese  Ambitionen durch eine großzügige Rabattierung von 20 Prozent unterstützt.

 

>>

 

>> Im Jahr 2020 werden die beiden Sportcoaches gemeinsam an der

 

>> Fortbildung am 21.3. in Griesheim teilnehmen.

 

>> Verschiedene Projekte zur Integration von Menschen mit

 

>> Migrationshintergrund in sportliche Aktivitäten sind geplant.

 

>> Zum einen sollen die örtlichen Sportvereine unterstützt werden, u.a. sollen  Übungsleiter angeworben werden.

 

>> Außerdem soll mit der Grundschule Bad König und der Waldbachschule in

 

>> Zell ein Inlinertag realisiert werden, die Sportcoaches in Erbach und

 

>> der Oberzent haben dies bereits

 

>> 2019 umgesetzt und gute Erfahrungen gemacht.

 

>> Der ausgefallene Kegelabend soll nachgeholt werden.

 

>> Gerne würden wir auch einen Schwimmkurs für Frauen anbieten,

 

>> schwierig gestaltet sich allerdings, eine geeignete Trainerin zu finden.

 

>> Weitere Aktionen im Rahmen der Ferienspiele oder beim Schulradeln

 

>> möchten wir ebenfalls anbieten, auch gemeinsame Aktivitäten mit den

 

>> anderen Sportcoaches des Odenwaldkreises sind denkbar.

 

>>

 

>> Wir freuen uns, auch im Jahr 2020 durch die finanzielle und ideelle

 

>> Unterstützung des Hessischen Innenministeriums unsere erfolgreiche Arbeit zum guten Miteinander von Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimischen in allen Altersgruppen fortsetzen zu können.

 

>>

 

>> Christel Zill                Dr.Elke Seipp-Guthier

 

>>

 

>> Sportcoaches der Stadt Bad König

 

 

Aktivitäten auf dem Prüfstand

Konstruktiver  Dialog  der Odenwälder Sportcoachs

Auf Einladung des Integrationsbeauftragten Klaus-Dieter Neumann vom Sportkreis Odenwald trafen sich die Sportcoachs des Odenwaldkreises erneut zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch. In erster Linie ging es darum, welchen Zuspruch die am Jahresbeginn geplanten Aktivitäten hatten und  was unter Umständen nicht so gut gelaufen ist. Im Wesentlichen war den Berichten der Sportcoachs von Bad König, Erbach, Höchst, Michelstadt und Oberzent zu entnehmen, dass im großen Ganzen die Planungen zur Zufriedenheit umgesetzt werden konnten, wenn auch nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. So wurde bedauert, dass es nicht gelungen ist, einen weiteren Sportcoach im Odenwaldkreis zu etablieren. Diese Möglichkeit war laut Neumann durchaus vorhanden, da zwei Kommunen gemeinsam die nötige Anzahl von Personen mit Migrationshintergrund hatten, um Zuschüsse zu erhalten. Für alle sehr aufschlussreich war auch seine Information von einer Veranstaltung des Landessportbundes Hessen, bei der er den Eindruck gewonnen hat, dass die Kommunen des Odenwaldkreises mit ihren Sportcoachs, ihren Sportvereinen und deren Aktivitäten  bei der Integration auch hessenweit betrachtet sehr gut aufgestellt sind.

Sehr zufrieden waren Alexander Carrasco-Torres (Erbach)  und Rene Tunn (Oberzent) mit einer Veranstaltung im  Erbacher Schwimmbad, da die Anzahl der erwarteten Besucher deutlich übertroffen wurde. Die beiden spielen daher mit dem Gedanken im Herbst ein weiteres Bubble-Soccer Turnier in einer Halle zu veranstalten, da hierzu bereits im Vorjahr gute Erfahrungen gemacht wurden. Allerdings sind diesbezüglich  noch etliche Detailfragen zu klären. Trotz deutlich erkennbarer Nachfrage kam laut Elke Guthier ein Selbstverteidigungskurs für Frauen in Bad König nicht zustande, da sich leider zu wenige Teilnehmerinnen meldeten. Hier zeigte sich erneut, wie schwierig es ist, Migrantinnen zum Mitmachen zu motivieren. Sie bedauerte:  „Auf kommunaler Ebene wurde ein solcher Kurs gut angenommen, daher haben wir bei einem kreisweiten Angebot auf größere Resonanz gehofft.“  Die Bad Königer Sportcoachs werden sich  aber dadurch nicht entmutigen lassen und planen jetzt  ein oder zwei Familienausflüge und erhoffen  sich dabei die gleich gute Beteiligung  wie in den Vorjahren. Besser verlief ein Schwimmkurs in Michelstadt, der durch gemeinsame Anstrengungen verschiedener Organisationen zu Stande  gekommen war und nach Darlegung von Thomas Scholz erfolgreich beendet wurde. Harald Staier aus Höchst richtet sein Hauptaugenmerk weiterhin auf die persönliche Betreuung von Migranten, die über die Kontaktaufnahme zu Vereinen weitere Unterstützung im Alltag umfasst. Allerdings zeige es sich weiterhin, dass der Integrationsprozess im Odenwald nahezu geräusch- und reibungslos funktioniere, da sich einerseits relativ wenig neu Hinzuziehende einfinden und sich andererseits weitere Organisationen einbringen. Dies bestätigten auch die anderen Sportcoachs, die sich in regem Austausch mit solchen  ehrenamtlichen oder behördlichen  Partnern befinden und daher oft bei interkulturellen Veranstaltungen dabei sind. Unisono wurde außerdem lobend erwähnt, dass die Zusammenarbeit mit den einzelnen Kommunen als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen ist und man jederzeit offene Ohren findet. Für sehr wichtig hält es Neumann darüber hinaus, „ dass wir  Sportcoachs die Betreuung und Förderung von Vereinen im Auge behalten, die sich ja  vielfach ohne großes Aufheben bei der Integration von Migranten engagieren.“ 

 

Schwimmkurs für junge Menschen

In einer konzertierten Aktion verschiedener Organisationen wurde nun mehreren Migranten die Möglichkeit verschafft, bei dem hochsommerlichen Wetter auch ohne Betreuer Schwimmbäder besuchen zu können. Ausgangspunkt der gemeinsamen Aktivitäten war eine Anfrage des Jugendamtes an die Ehrenamtsagentur des Kreises. Jugendlichen sollte der alleinige Besuch der Odenwälder Schwimmbäder ermöglicht werden, wobei es nach Maßgabe der Betreuer verständlicherweise als unabdingbare Voraussetzung galt, dass ein Nachweis vorliegen muss, in dem die Schwimmfähigkeiten der Jungen und Mädchen bestätigt werden.  Die Ehrenamtsagentur, die auch für sportliche Belange des Odenwälder Landratsamtes zuständig ist, bat Klaus-Dieter Neumann, den Integrationskoordinator des Sportkreises Odenwald und Sportcoach der Stadt Michelstadt, um Unterstützung und Mithilfe. Dieser nutzte sein umfangreiches Netzwerk, um geeignete Personen für einen solchen Kurs anzusprechen. “ Obwohl ich überall auf offene Ohren gestoßen bin, war es auch nach zahlreichen Telefonaten und persönlichen Ansprachen nicht möglich, jemanden zu finden. Aus den unterschiedlichsten, durchaus nachvollziehbaren verständlichen Gründen, holte ich mir einige Absagen“  meinte Neumann zu seinen Bemühungen.  Parallel hierzu war es Markus Fabian von der Ehrenamtsagentur gelungen, mit der AWO einen Partner zu finden,  der sich um die Abwicklung der finanziellen Seite des Vorhabens kümmern wollte. Mit Unterstützung des Michelstädter Sportcoachs Thomas Scholz  war auch die Stadt Michelstadt gerne bereit, diese Aktion zu begleiten und mit der Schwimmbadleiterin  Annette Löb eine weitere Unterstützerin gefunden. Fehlte also nur noch der Schwimmlehrer. „Ich weiß nicht mehr  wie und warum, aber plötzlich fiel mir der langjährige Bademeister Stefan Holetz ein und – oh Wunder -  der sagte dankenswerter Weise ganz spontan zu, 10 Übungsstunden mit den Migranten durchzuführen.“  Nachdem die letzten  zeitlichen und organisatorischen Steine aus dem Weg geräumt waren konnte schließlich eine Gruppe aus je 5 jungen Frauen und Männern mit dem Kurs beginnen.  Holetz zeigte sich nach den ersten Stunden sehr erfreut über das hohe Engagement und die Begeisterung, mit der die jungen Leute zur Sache gingen. Sprachprobleme waren minimal und da einige lustige Episoden den Übungsbetrieb  bereicherten führte diese  Hand-in-Hand–Aktion zur Freude aller Beteiligten zu einem gelungenen Abschluss.    

 

 

Hier Infos über  Aktivitäten unserer Sportcoaches im Kreis:

Viele Schritte ein Ziel: Integration. Echo Artikel 28.9.18 

Einen gelungenen Ausflug ins Boulderhaus  nach Darmstadt unternahmen bereits Anfang

Dezember einige geflüchtete Familien und Jugendliche, die jetzt in Höchst, Brombachtal und

Bad König leben. Begleitet wurden sie von Jurek und Elke Guthier (Sportcoach Bad König),

Harald Staier (Sportcoach Höchst) sowie Inga Hölzel( Mitarbeiterin im Kinderheim Kairos).

Finanziert wurde die Aktion aus dem Programm " Sport und Flüchtlinge" , das von der

Landesregierung Hessen aufgelegt wurde, um über die sportliche Betätigung von Flüchtlingen zu

deren Integration beizutragen. Nach der Anreise mit dem Bus gab es zunächst eine Einweisung

mit Warm-up durch eine Mitarbeiterin des Boulderhauses, dann konnte losgeklettert werden.

Einige Mädchen aus Eritrea, die zur Zeit in Annelsbach betreut werden, waren ebenso

begeistert dabei, wie Eltern und Kinder der afghanischen und syrischen Familien.Auch die

Betreuer konnten sich sportlich betätigen und freuten sich über die zuverlässige und freundliche

Kooperation mit den Familien und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön gebührt dem Busunternehmen

Kofler, das die etwa 30 Teilnehmer des Kletterausfluges am frühen Nachmittag wieder sicher

nach Hause brachte.

 

  

 

 

 

Aktion in Michelstadt Startaktion im Mai 2016

Artikel Echo vom 17.11.16

 

 

 

 

 

 

Tags: sport bad könig erbach michelstadt
Last update:
2020-02-28 08:05
Author:
Markus Fabian
Revision:
1.31
Average rating:0 (0 Votes)

You can comment this FAQ

Chuck Norris has counted to infinity. Twice.

Most popular FAQs RSS

  1. No popular FAQs available yet.

Latest FAQs RSS

  1. No FAQs available.