Ortsgruppe Brombachtal


 

Echo Artikel vom 17.10. 2017 Erfolgsgeschichte

 

Neue Flüchtlinge angekommen:

Echo Artikel vom 4.7.16:

Weitere Aufgaben für Flüchtlingshelfer

ZUWANDERUNG

Kreis der Aktiven in Brombachtal wird für neu angekommene Afghanen wieder aktiv / Sprachkurse und Integrationshilfen

KIRCHBROMBACH.
Wieder zusammen
gefunden hat sich der
Helferkreis „Willkommen für
Geflüchtete und Asylsuchende“
in Brombachtal. Bei einem Treffen
im evangelischen Gemeindehaus
Kirchbrombach galt es vor
allem, Helfer für Deutschkurse
zu gewinnen. Denn acht junge
Männer aus Afghanistan haben
vor kurzem dort ein neues Zuhause
bezogen.
Ins Leben gerufen wurde die
örtliche Flüchtlingshilfe bereits
im vergangenen Jahr vom evangelischem
Pfarrer Helmut Klein,
der zwischenzeitlich in den Ruhestand
gewechselt ist. Damals
erklärten sich rund 30 Bürger zur
Hilfe für Menschen aus der
Fluchtsituation bereit. Eine Familie
aus Pakistan, deren Asylantrag
inzwischen anerkannt wurde,
lebt nun fest in Brombachtal.
Zwei weitere Familien, denen damals
geholfen wurde – eine aus
Albanien und eine aus Serbien –
wurden im April abgeschoben
und von den Helfern verabschiedet.
Seitdem pflegten die Flüchtlingshelfer
vor allem den Kontakt
zum Haus Kairos, denn im
Frühjahr siedelte die Einrichtung
für unbegleitete Minderjährige
von Erbach nach Langenbrombach
um. Dort leben in einer früheren
Pension 20 Flüchtlinge.
Kürzlich sind nun acht weitere
Schutzsuchende aus Afghanistan
in Kirchbrombach angekommen,
was die Helfergruppe wieder
vor die Herausforderung
stellt, Integrations- und Sprachangebote
zu machen.
Wie Helferkreiskoordinatorin
Christina Meyer erläuterte, sind
sechs der acht Neubürger sehr
jung, zwischen 18 und Anfang
20, daneben zwei Männer mittleren
Alters. Ein Sprachunterricht
mit allen gemeinsam gestalte
sich deshalb schwierig, da die
Hälfte der in einer Wohngemeinschaft
lebenden Gruppe noch nie
eine Schule besucht hat. „Alle
sind super nett und sehr freundlich“,
war sich Meyer mit dem
evangelischem Pfarrer Christian
Hamilton einig.
Auch habe sich aus Brensbach
eine Übersetzerin gefunden, die
wesentliche Absprachen begleitet.
Mit einigen der neuen Ortsbewohner
könne man auch in
englischer Sprache kommunizieren.
Sportliche Betätigung werde
gerne angenommen, so waren
insbesondere die jungen Afghanen
bereits bei der Sportabzeichenabnahme
der TSG Bad König
aktiv. Jetzt wollen die Helfer
versuchen, mit der Jugend aus
dem Haus Kairos vielleicht eine
Fußballgruppe zu koordinieren.
Rechtlicher Status
noch nicht geklärt
Ganz fremd im Odenwald sind
die Neuankömmlinge nicht, sie
haben alle vier bis acht Monate
in der Notunterkunft Michelstadt
gelebt. Im Anschluss wohnten
sie eine kurze Zeit in Gießen, wo
sie eine Zuweisung für den
Odenwaldkreis bekamen. Zum
rechtlichen Status konnte der
Pfarrer nicht viel sagen, nur vermuten,
dass noch alle acht auf
ihre erste Anhörung warten.
Wie gut sich die Flüchtlinge bereits
integriert hätten, beweise
die Aufbauhilfe beim Kindergartenfest
und Gemeindefest, lobte
Hamilton. „Das Wichtigste ist,
den Kontakt zu suchen. Sie kennen
ihre Bedürfnisse am besten
und freuen sich über jeden Zuspruch.“
Acht Helfer für den Deutschunterricht
haben sich gemeldet;
sie sprechen ihre Unterrichtsinhalte
miteinander ab. „Learning
by doing“ sollte im Vordergrund
stehen ebenso wie aktive Konversation.
Grundsätzlich machte
das Treffen der Helfer deutlich:
Die Schutzsuchenden sind hier
bestens aufgehoben und bekommen
von vielen Menschen
Unterstützung für eine neue
Chance auf ihr Leben.

Wer sich für die

Flüchtlinge

in Brombachtal

engagieren

oder Kontakt zum Helferkreis

aufnehmen möchte, kann sich

an Elfi Vierhaus, Telefon 06063-

39 94, oder Christina Meyer,

06063-5 72 40, wenden.

meyer.brombachtal@t-online.de

Echo Artikel vom 17.03.2016

angehängte Dateien: Fragebogen an Helfer aus Brombachtal.doc

Letzte Änderung:
2017-10-18 10:08
Verfasser:
Markus Fabian
Revision:
1.8
Durchschnittliche Bewertung:0 (0 Abstimmungen)

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